Bedeutung von Kommunikation und der Fähigkeit zu kommunizieren

erstellt am: 07.02.2017 | von: Jörg Unkrig



Heute möchte ich mal wieder zu meinem Spezialgebiet etwas schreiben: Kommunikation und der Fähigkeit zu kommunizieren.
Als Polizist, Ex-Bodyguard und Top-Ermittler, dann als Führungskraft und Chef hat Kommunikation eine ganz besondere und sehr konkrete Bedeutung für mich persönlich. Sie muss gerade im Bereich der Polizei täglich mermals angewandt werden, vielleicht sogar noch mehr als in anderen Berufen. Sie ist für uns alle ein wesentlicher Bestandteil in sozialen Beziehungen.
Für mich hat also Kommunikation schon seit Jahrzehnten eine ganz besondere Bedeutung. Kommunikation ist für mich der Schlüssel zum (eigenen) Leben und auch zum Leben anderer Menschen. Ohne Kommunikation läuft nichts; sie kann aber ganz unterschiedliche Formen haben: verbal, nonverbal (Mimik, Gestik und auch Taten) oder paraverbal (Stimm- und Tonlage).
Im Folgenden möchte ich Ihnen kurz und knapp erklären, was Kommunikation bedeutet und wie diese verbessert werden kann und damit wirksam und erfolgreich ist.

Definition und Bedeutung

Das Wort Kommunikation leitet sich aus dem lateinischen Wort “communicatio” ab, was so viel wie Mitteilung oder Übermittlung heißt. Kommunikation bedeutet damit nichts anderes als den Austausch oder die Übertragung von Informationen von einer Person auf bzw. an eine andere. Nach dem Duden ist die Kommunikationsfähigkeit hingegen zusätzlich die innere Bereitschaft mit anderen in Kommunikation zu treten. Hinzu kommt für mich auch die Fähigkeit erfolgreich oder – besser ausgedrückt – wirksam zu kommunizieren. Das heißt einerseits, Informationen zu verstehen und diese richtig (im Sinne des Senders) zu interpretieren, aber andererseits auch richtig darauf zu reagieren. Das heißt: Jemand, der über eine wirksame Kommunikationsfähigkeit verfügt, kann sein Wissen, seine Erkenntnisse oder Erfahrungen anderen gegenüber verständlich mitteilen, aber auch die Mitteilungen anderer richtig interpretieren.
Manche meinen, dass Kommunikationsfähigkeit mit Aufgeschlossenheit, Offenheit oder Extrovertiertheit gleichzusetzen ist. Das ist aber ungenau und nicht plausibel, denn auch introvertierte Menschen können eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit besitzen und aufgeschlossene Menschen sind nicht direkt gute Kommunikatoren.

Kommunikationsfähigkeit im Beruf

Im Beruf ist wirksame Kommunikation besonders wichtig. Das bedeutet auch, in der Kommunikationsfähigkeit das effektivste Kommunikationsmittel auszuwählen, welches dem Sender den größten Nutzen bringt. Man kann persönlich kommunizieren, aber auch per Mail oder Telefon. Hier gilt es das Kommunikationsmittel zu wählen, welches am besten zu Anlass, Kontext und Situation passt. In der Regel, gerade bei schwierigen Themen, ist das zumeist das „Face-to-Face“-Gespräch, da hier alle (auch nonverbalen Eindrücke) erkennbar werden. Diese Gesprächssituation stellt aber auch die höchsten Ansprüche an Kommunikation und die Fähigkeit zu kommunizieren.

Kommunikationsfähigkeit verbessern

Die Kommunikationsfähigkeit ist eine wesentliche Schlüsselqualifikation im Beruf, die sich sehr gut erlernen und trainieren lässt. Meist werden wir mit Erfahrung und praktischer Übung besser darin. Deshalb ist es in aller Regel sinnvoll einen Kommunikationsgrundkurs zu besuchen, um die Basics wirksamer Kommunikation kennen zu lernen und bewusster auf die eigene Gestik, Mimik und Körperhaltung zu achten. Denn mehr als 65 Prozent unserer Kommunikation geschieht nonverbal.

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  1. Jörg Unkrig sagt:

    Wie kommunizieren Sie? Was bringt Sie im Gespräch mit anderen auf die sprichwörtliche Palme?

  2. Ein schöner Artikel über ein sehr wichtiges Thema! Gerade im beruflichen Alltag sehe ich oft Kommunikations-Probleme in meinem Umfeld, die durch ein paar Worte und ein persönliches Gespräch gelöst werden könnten. Ich selbst bin aber auch kein Fan von „unangenehmen“ Gesprächen und muss da wirklich nochmal üben.

    1. Gerade solche Gespräche sollte man trainieren, weil man sie dann besser meistern kann. Man kann davon ausgehen, dass man ca. 3-10 davon pro Jahr hat.

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